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Fotografieren mit „Flohmarktkameras“ — Revue 400 SE 25

Revue 400 SE 25Rück­blick: Auf dem glei­chen Floh­markt, auf dem ich vor eini­gen Wochen auch meine rus­si­sche Geliebte ken­nen­lernte, war ich eigent­lich auf der Suche nach einer Kleinbild-Messsucherkamera. Ich konnte mich erin­nern, im Jahr zuvor einige Minolta Hi-Matic Kame­ras hier gese­hen zu haben und hatte mir vor­ge­nom­men, sollte mir davon wie­der eine „über den Weg lau­fen“, wollte ich sie gerne mal mit­neh­men und aus­pro­bie­ren.
Rela­tiv zu Beginn mei­ner Suche fand ich den Stand von dem net­ten Herrn, von dem ich im Vor­jahr meine erste alte Kamera (eine tsche­chi­sche, zweiäu­gige Spie­gel­re­flex­ka­mera die auf den Namen Flexa­ret hört… aber das ist eine andere Geschichte ;)) erwor­ben hatte und zwi­schen eini­gen ande­ren alten Schätz­chen lag eine kleine sil­berne Kamera mit dem wenig klang­vol­len Schrift­zug „REVUE 400 SE 25“. „Revue“… hmmm — das war doch mal diese Quelle-Hausmarke, aber irgendwo in mei­nem Hin­ter­kopf klin­gelte da noch etwas ande­res. Ich zog also den klei­nen Zet­tel aus der Hosen­ta­sche auf dem ich mir vor eini­gen Tagen etwas aus dem Inter­net notiert hatte: „Revue 400 SE (von Quelle) — zwar nicht bau­gleich, aber von den Leis­tungs­wer­ten iden­tisch mit der Hi-Matic 7sII, meis­tens güns­ti­ger zu haben.“ — Wenn das kein Zei­chen war! In die Hand genom­men (und ver­wun­dert wie schwer und mas­siv die kleine Kamera sich anfühlte), durch den Sucher geschaut (eini­ger­ma­ßen klar, Scharf­stel­len funk­tio­niert), einige Male bei ver­schie­de­nen Zei­ten aus­ge­löst (es klickt sehr leise und sym­pa­thisch, und der nette Ver­käu­fer ver­si­cherte die Zei­ten lau­fen zuver­läs­sig…), Film­trans­port­he­bel läuft sau­ber, Dich­tun­gen sehen noch eini­ger­ma­ßen brauch­bar aus… kur­zes Feil­schen um den Preis, faire Eini­gung und der kleine sil­berne Klotz wan­dert in meine Tasche. Con­ti­nue rea­ding »