Category Archives: Gedanken

Als Hochzeitsfotograf auf Spiekeroog | Hanna & Thorben

2016-07-24_0048
Ich freue mich sehr, dass ich hier auf mei­nem Blog heute die Bil­der von einer wun­der­ba­ren Hoch­zeit auf der Nord­see­in­sel Spie­k­eroog zei­gen darf. Die Art und Weise wie Hanna & Thor­ben ihren Tag gefei­ert haben und die tolle Stim­mung die wäh­rend­des­sen herrschte, hat mich beim Foto­gra­fie­ren sehr beein­flusst und auch nach der Hoch­zeit noch nach­ge­wirkt, so dass ich aus­nahms­weise mal wie­der das Bedürf­nis hatte einen etwas län­ge­ren Text zu schrei­ben. Wer nur die Bil­der sehen möchte, scrollt ein­fach ein biss­chen wei­ter nach unten… Con­ti­nue rea­ding »

Fotografieren mit „Flohmarktkameras“ — Revue 400 SE 25

Revue 400 SE 25Rück­blick: Auf dem glei­chen Floh­markt, auf dem ich vor eini­gen Wochen auch meine rus­si­sche Geliebte ken­nen­lernte, war ich eigent­lich auf der Suche nach einer Kleinbild-Messsucherkamera. Ich konnte mich erin­nern, im Jahr zuvor einige Minolta Hi-Matic Kame­ras hier gese­hen zu haben und hatte mir vor­ge­nom­men, sollte mir davon wie­der eine „über den Weg lau­fen“, wollte ich sie gerne mal mit­neh­men und aus­pro­bie­ren.
Rela­tiv zu Beginn mei­ner Suche fand ich den Stand von dem net­ten Herrn, von dem ich im Vor­jahr meine erste alte Kamera (eine tsche­chi­sche, zweiäu­gige Spie­gel­re­flex­ka­mera die auf den Namen Flexa­ret hört… aber das ist eine andere Geschichte ;)) erwor­ben hatte und zwi­schen eini­gen ande­ren alten Schätz­chen lag eine kleine sil­berne Kamera mit dem wenig klang­vol­len Schrift­zug „REVUE 400 SE 25“. „Revue“… hmmm — das war doch mal diese Quelle-Hausmarke, aber irgendwo in mei­nem Hin­ter­kopf klin­gelte da noch etwas ande­res. Ich zog also den klei­nen Zet­tel aus der Hosen­ta­sche auf dem ich mir vor eini­gen Tagen etwas aus dem Inter­net notiert hatte: „Revue 400 SE (von Quelle) — zwar nicht bau­gleich, aber von den Leis­tungs­wer­ten iden­tisch mit der Hi-Matic 7sII, meis­tens güns­ti­ger zu haben.“ — Wenn das kein Zei­chen war! In die Hand genom­men (und ver­wun­dert wie schwer und mas­siv die kleine Kamera sich anfühlte), durch den Sucher geschaut (eini­ger­ma­ßen klar, Scharf­stel­len funk­tio­niert), einige Male bei ver­schie­de­nen Zei­ten aus­ge­löst (es klickt sehr leise und sym­pa­thisch, und der nette Ver­käu­fer ver­si­cherte die Zei­ten lau­fen zuver­läs­sig…), Film­trans­port­he­bel läuft sau­ber, Dich­tun­gen sehen noch eini­ger­ma­ßen brauch­bar aus… kur­zes Feil­schen um den Preis, faire Eini­gung und der kleine sil­berne Klotz wan­dert in meine Tasche. Con­ti­nue rea­ding »

grün = gesund?“ — Wie wir auszogen ein Werbeplakat zu erstellen…

SONY DSCIch ver­öf­fent­li­che hier zwar haupt­säch­lich Fotos aus Portrait-Shootings, aber eigent­lich mache ich auch häu­fig Fotos für Flyer und Pla­kate die aber im Nor­mal­fall nicht so span­nend sind, dass ich sie Euch hier unbe­dingt zei­gen möchte.
Vor eini­gen Mona­ten bekam ich aber eine Anfrage von Kim aus Osna­brück, ob ich sie im Rah­men ihres Stu­di­ums bei der Umset­zung einer Bild­idee für ein Pla­kat unter­stüt­zen würde.
Nach dem Lesen der Idee und des ers­ten Kon­zepts war ich schnell über­zeugt, dass dies ein inter­es­san­tes Pro­jekt wer­den würde, bei des­sen Umset­zung der Spaß sicher auch nicht zu kurz kom­men würde und sagte kurz­ent­schlos­sen zu. Anfang August war es dann soweit. Kim und Mela­nie kamen mich besu­chen… im Gepäck eine Menge Ideen, Skiz­zen, einige Äpfel und einen selbst gebas­tel­ten brau­nen „Hau­fen“ aus Papp­ma­ché (der anschlie­ßend nicht mehr gebraucht wurde und sei­nen Weg in meine Samm­lung von “ich-weiß-nicht-wozu-aber-ich-könnte-es noch-mal-brauchen”-Dingen fand… aber das ist eine andere Geschichte)… es wurde jeden­falls ein lus­ti­ger und pro­duk­ti­ver Nachmittag.

Einen Rück­blick gibt’s als Gast­bei­trag von Kim — Viel Spaß beim Lesen ;) Con­ti­nue rea­ding »

Zeit für neue gute Vorsätze und ein längst fälliges Blog-Update

An die­ser Stelle gab es lange nix mehr zu lesen. Das tut mit leid und ich gelobe Bes­se­rung. Ich ver­folge schließ­lich sel­ber gerne Blogs von Foto­gra­fen und weiß, dass es lang­wei­lig wird wenn sich dort lange nichts tut. Zwei gut gepflegte Blogs die ich gerne und regel­mä­ßig lese, sind zum Bei­spiel die von Elmar (www.elmarpixx.de) und Tho­mas (www.festbrennbar.de). Die bei­den waren es letz­ten Endes auch, die mich Anfang des Jah­res über­zeug­ten eben­falls mit dem Blog­gen zu begin­nen. Danke dass Ihr mich „über­re­det“ habt, denn eigent­lich macht mir das Pro­jekt eine Menge Spaß. Der Plan war: Wenigs­tens alle 2 Wochen wollte ich einen kur­zen Ein­blick in mei­nen Fotografie-Alltag zum Bes­ten geben und hier und da aktu­elle Bil­der pos­ten und wenn ich das Gefühl hätte nur Mist zu schrei­ben wollte ich das Blog-Projekt wie­der ein­stel­len. Con­ti­nue rea­ding »

Fotografier doch mal… wie früher!

Eine Frage des Geschmacks…

Da ich in die­sem Blog dar­über schrei­ben möchte, was mich foto­gra­fisch gerade beschäf­tigt, wer­den sich die Blog­posts in der nächs­ten Zeit wahr­schein­lich des öfte­ren mit dem ana­lo­gen Foto­gra­fie­ren beschäf­ti­gen. Dazu eins vor­weg: Es geht dabei nicht um das Ent­fa­chen von Glau­bens­krie­gen im Sinne von “ana­log ist bes­ser als digi­tal”, “wer ana­log foto­gra­fiert ist der bes­sere Foto­graf” oder ähn­li­chen Unsinn. Wie will man das auch definieren?

Aber Fakt ist: Ob auf Chip oder auf Film auf­ge­nom­men — Die Bil­der sehen jeweils “anders” aus. Ob man nun den einen oder ande­ren Look lie­ber mag ist dann wie­der Geschmacks­sa­che. Natür­lich kann man digi­tal auf­ge­nom­mene Bil­der auch so bear­bei­ten, dass sie mög­lichst “ana­log” aus­se­hen (nicht umsonst gibt es zu die­sem Zweck unzäh­lige Fil­ter, Tools, Plugins etc.) aber so ganz das Glei­che ist es mei­nes Erach­tens nicht. Damit es nicht zu roman­tisch ver­klärt wirkt: Um nichts in der Welt möchte ich die Digi­tal­fo­to­gra­fie mis­sen und wie­der nur ana­log arbei­ten müs­sen. Dazu hat digi­tal viel zu viele Vorteile.

Trotz­dem reizt es mich hin und wie­der einen Film in eine (mög­lichst alte) Kamera ein­zu­le­gen und so das Tempo aus der Foto­gra­fie zu neh­men… Con­ti­nue rea­ding »