Philipp & Carly | Paar-Shooting an der Ems

Foto: EW Fotografie | www.facebook.com/ewfotografieNach lan­ger Blog-Abstinenz melde ich mich an die­ser Stelle zurück. Allen guten Vor­sät­zen des letz­ten Jah­res zum Trotz habe ich es 2013 nicht so oft geschafft hier etwas zu pos­ten, wie ich mir vor­ge­nom­men hatte. Das lag zum Glück nicht daran, dass ich in der Zwi­schen­zeit nicht foto­gra­fiert hätte, son­dern eher am Gegen­teil — ich hatte teil­weise so viel um die Ohren, dass es meis­tens nur für ein schnel­les Pos­ting auf der Facebook-Seite gereicht hat.

Mal gucken, ob es mir die­ses Jahr gelingt, regel­mä­ßi­ger zu schrei­ben ;)

Den Anfang machen Bil­der von einem Paar-Shooting, dass ges­tern statt fand. Das Emder Wet­ter machte uns aus­nahms­weise kei­nen Strich durch die Rech­nung und nach kur­zer Fahrt lan­de­ten wir am Deich. Als die bei­den mir erzähl­ten, dass dies ihre Lieb­lings­stelle zum Spa­zie­ren gehen ist, reichte eine kurze “Dann tut ab jetzt ein­fach so, als wäre ich nicht da”-Anweisung und der Rest lief quasi wie von selbst. Phil­ipp, der übri­gens auch sel­ber foto­gra­fiert (hier gucken: Trezze Pho­to­gra­phy bei Face­book) und seine Freun­din Carly waren dabei so groß­ar­tig, dass ich am liebs­ten noch stun­den­lang wei­ter foto­gra­fiert hätte — doch irgend­wann ging die Sonne über der Ems unter und been­dete das Shoo­ting. Geblie­ben sind diese Bil­der… DANKE ihr bei­den, dass ich sie hier zei­gen darf! HIER kli­cken um die Bil­der anzuschauen…

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Fotografieren mit „Flohmarktkameras“ — Revue 400 SE 25

Revue 400 SE 25Rück­blick: Auf dem glei­chen Floh­markt, auf dem ich vor eini­gen Wochen auch meine rus­si­sche Geliebte ken­nen­lernte, war ich eigent­lich auf der Suche nach einer Kleinbild-Messsucherkamera. Ich konnte mich erin­nern, im Jahr zuvor einige Minolta Hi-Matic Kame­ras hier gese­hen zu haben und hatte mir vor­ge­nom­men, sollte mir davon wie­der eine „über den Weg lau­fen“, wollte ich sie gerne mal mit­neh­men und aus­pro­bie­ren.
Rela­tiv zu Beginn mei­ner Suche fand ich den Stand von dem net­ten Herrn, von dem ich im Vor­jahr meine erste alte Kamera (eine tsche­chi­sche, zweiäu­gige Spie­gel­re­flex­ka­mera die auf den Namen Flexa­ret hört… aber das ist eine andere Geschichte ;)) erwor­ben hatte und zwi­schen eini­gen ande­ren alten Schätz­chen lag eine kleine sil­berne Kamera mit dem wenig klang­vol­len Schrift­zug „REVUE 400 SE 25“. „Revue“… hmmm — das war doch mal diese Quelle-Hausmarke, aber irgendwo in mei­nem Hin­ter­kopf klin­gelte da noch etwas ande­res. Ich zog also den klei­nen Zet­tel aus der Hosen­ta­sche auf dem ich mir vor eini­gen Tagen etwas aus dem Inter­net notiert hatte: „Revue 400 SE (von Quelle) — zwar nicht bau­gleich, aber von den Leis­tungs­wer­ten iden­tisch mit der Hi-Matic 7sII, meis­tens güns­ti­ger zu haben.“ — Wenn das kein Zei­chen war! In die Hand genom­men (und ver­wun­dert wie schwer und mas­siv die kleine Kamera sich anfühlte), durch den Sucher geschaut (eini­ger­ma­ßen klar, Scharf­stel­len funk­tio­niert), einige Male bei ver­schie­de­nen Zei­ten aus­ge­löst (es klickt sehr leise und sym­pa­thisch, und der nette Ver­käu­fer ver­si­cherte die Zei­ten lau­fen zuver­läs­sig…), Film­trans­port­he­bel läuft sau­ber, Dich­tun­gen sehen noch eini­ger­ma­ßen brauch­bar aus… kur­zes Feil­schen um den Preis, faire Eini­gung und der kleine sil­berne Klotz wan­dert in meine Tasche. Con­ti­nue rea­ding »

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08/2013 | Shooting mit Samantha Evans in Hamburg

Samantha Evans | Hamburg | 08/2013 | www.ernstweerts.deAls ich vor eini­gen Wochen einer Freun­din ver­spro­chen hatte, sie nach ihrem Urlaub in Ham­burg vom Flug­ha­fen abzu­ho­len, ahnte ich noch nicht, dass mir dies die Mög­lich­keit zu einem hoch­in­ter­es­san­ten Shoo­ting eröff­nen würde. Da das Urlaubsende der besag­ten Freun­din auf einen Mitt­woch fiel und ich noch bis 14 Uhr in Emden arbei­ten musste, über­legte ich mir nach Fei­er­abend direkt los zu fah­ren und noch ein paar Stun­den in Ham­burg zu ver­brin­gen, denn am Flug­ha­fen musste ich erst um 22.30 Uhr sein.

Wenn alles mit­lief konnte ich also zwi­schen 17 und 18 Uhr vor Ort sein und so ver­suchte ich kurz­fris­tig noch jeman­den für ein Foto-Shooting zu gewin­nen (Plan B: Freunde in Ham­burg besu­chen und neue Augen­fo­tos machen…). In der Model-Kartei schaute ich mir die Sed­cards der Ham­bur­ge­rin­nen an, die in Frage kamen und dabei stach eine her­aus und weckte mein Inter­esse.
Es waren neben den Fotos, die dort zu sehen waren beson­ders der Text auf der Sed­card, der mich unheim­lich neu­gie­rig auf die Per­son dahin­ter machte — „Smi­ling Sam“, bes­ser bekannt als Saman­tha Evans und nicht nur als Model, son­dern sehr viel­sei­tig künst­le­risch aktiv unter­wegs. Was sie über sich schrieb war ein biss­chen rotzig-frech, ein biss­chen pro­vo­ka­tiv und irgend­wie nicht so platt wie das meiste andere was ich dort an die­sem Tag lesen musste. 5 Minu­ten spä­ter hatte ich eine Anfrage gestellt, machte mir aber auf­grund der Kurz­fris­tig­keit mei­nes Anlie­gens wenig Hoff­nung, dass es klap­pen würde.
Wider Erwar­ten bekam ich aller­dings drei Tage spä­ter, am Sonn­tag­abend, eine Ant­wort und Ter­min­be­stä­ti­gung. Am Mon­tag noch kurz tele­fo­niert und beim Auf­le­gen schon das Gefühl gehabt — das passt!

Somit war ich also nun ver­ab­re­det. Mitt­woch 18 Uhr, U-Bahnstation Sankt Pauli, mit jeman­dem, der sich „gerade erst die Haare Coca-Cola-Rot gefärbt hatte.“ und mit dem ich mich the­ma­tisch auf „mir ist momen­tan eher nach Rock n Roll als so Fashion-Kram“ geei­nigt hatte — Ich war echt gespannt. Con­ti­nue rea­ding »

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Auf dem Flohmarkt… oder: Vom kantigen Charme einer 25jährigen Russin…

Flohmarktschaetze-091951Es war mal wie­der soweit und der all­jähr­li­che Floh­markt­be­such in Bad Bent­heim stand auf dem Pro­gramm. Meis­tens sind Floh­märkte etwas, wo ich stun­den­lang herum fla­nie­ren kann, am Ende in der Regel nix kaufe und dann stolz ver­künde wie viel Geld ich heute wie­der gespart habe. „Meis­tens…“ — denn hin und wie­der gibt es diese Stände von denen ich magisch ange­zo­gen werde, immer dann näm­lich wenn irgendwo eine alte Kamera zwi­schen dem ande­ren Gerüm­pel auf dem Tisch liegt. Häu­fig sind dies dann die übli­chen Ver­däch­ti­gen, irgend­wel­che Box– oder Sucher­ka­me­ras in erbärm­li­chem Zustand bei denen es mir reicht sie kurz in die Hand zu neh­men und nach ein biss­chen Befum­meln wie­der zurück zu legen. Ich suche dabei auch gar nichts Bestimm­tes und eigent­lich will ich ja auch gar nichts kau­fen… Con­ti­nue rea­ding »

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grün = gesund?“ — Wie wir auszogen ein Werbeplakat zu erstellen…

SONY DSCIch ver­öf­fent­li­che hier zwar haupt­säch­lich Fotos aus Portrait-Shootings, aber eigent­lich mache ich auch häu­fig Fotos für Flyer und Pla­kate die aber im Nor­mal­fall nicht so span­nend sind, dass ich sie Euch hier unbe­dingt zei­gen möchte.
Vor eini­gen Mona­ten bekam ich aber eine Anfrage von Kim aus Osna­brück, ob ich sie im Rah­men ihres Stu­di­ums bei der Umset­zung einer Bild­idee für ein Pla­kat unter­stüt­zen würde.
Nach dem Lesen der Idee und des ers­ten Kon­zepts war ich schnell über­zeugt, dass dies ein inter­es­san­tes Pro­jekt wer­den würde, bei des­sen Umset­zung der Spaß sicher auch nicht zu kurz kom­men würde und sagte kurz­ent­schlos­sen zu. Anfang August war es dann soweit. Kim und Mela­nie kamen mich besu­chen… im Gepäck eine Menge Ideen, Skiz­zen, einige Äpfel und einen selbst gebas­tel­ten brau­nen „Hau­fen“ aus Papp­ma­ché (der anschlie­ßend nicht mehr gebraucht wurde und sei­nen Weg in meine Samm­lung von “ich-weiß-nicht-wozu-aber-ich-könnte-es noch-mal-brauchen”-Dingen fand… aber das ist eine andere Geschichte)… es wurde jeden­falls ein lus­ti­ger und pro­duk­ti­ver Nachmittag.

Einen Rück­blick gibt’s als Gast­bei­trag von Kim — Viel Spaß beim Lesen ;) Con­ti­nue rea­ding »

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Zeit für neue gute Vorsätze und ein längst fälliges Blog-Update

An die­ser Stelle gab es lange nix mehr zu lesen. Das tut mit leid und ich gelobe Bes­se­rung. Ich ver­folge schließ­lich sel­ber gerne Blogs von Foto­gra­fen und weiß, dass es lang­wei­lig wird wenn sich dort lange nichts tut. Zwei gut gepflegte Blogs die ich gerne und regel­mä­ßig lese, sind zum Bei­spiel die von Elmar (www.elmarpixx.de) und Tho­mas (www.festbrennbar.de). Die bei­den waren es letz­ten Endes auch, die mich Anfang des Jah­res über­zeug­ten eben­falls mit dem Blog­gen zu begin­nen. Danke dass Ihr mich „über­re­det“ habt, denn eigent­lich macht mir das Pro­jekt eine Menge Spaß. Der Plan war: Wenigs­tens alle 2 Wochen wollte ich einen kur­zen Ein­blick in mei­nen Fotografie-Alltag zum Bes­ten geben und hier und da aktu­elle Bil­der pos­ten und wenn ich das Gefühl hätte nur Mist zu schrei­ben wollte ich das Blog-Projekt wie­der ein­stel­len. Con­ti­nue rea­ding »

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